Der elektronische Schriftverkehr ist für viele von uns heute schon selbstverständlich.
Aber Vorsicht:
Achten Sie darauf, dass Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers richtig eintippen! Sonst entsteht leicht ein Missverständnis wie in der folgenden Geschichte, die einer Redaktion – selbstredend per E-Mail – kürzlich zugespielt wurde:
Ein Ehepaar aus München beschloss, eine Woche Ferien in der Südsee zu verbringen, um für kurze Zeit dem eiskalten Winter in Deutschland zu entfliehen. Weil beide berufstätig waren, hatten sie unterschiedliche Abflug-Termine. Also ergab es sich, dass er am Donnerstag abreiste und sie ihm am nächsten Tag folgen sollte.
Angekommen wie geplant, bezog der Ehemann das Hotelzimmer. Sofort nahm er seinen Laptop, um seiner Frau in München eine E-Mail zu schreiben. Unglücklicherweise ließ er versehentlich einen Buchstaben in ihrer E-Mail-Adresse aus und verschickte die Nachricht, ohne den Fehler zu bemerken, an eine fremde E-Mail-Adresse.
In Hamburg kam gerade eine frisch gebackene Witwe von der Beerdigung ihres Gatten nach Hause.
In Erwartung reger Anteilnahme aus dem Freundes und Bekanntenkreis prüfte sie ihre E-Mails. Während sie die erste Nachricht las, brach sie ohnmächtig zusammen.
Der Sohn der Witwe eilte erschreckt in das Zimmer, sah seine Mutter auf dem Boden liegen und blickte auf den Bildschirm:
An: Meine geliebte Frau
Von: Ihrem nun getrennten Mann
Betreff: Angekommen!
Eben bin ich angekommen und habe schon eingecheckt! Ich sehe, dass alles bestens vorbereitet ist für deine Ankunft morgen. Freue mich schon, dich zu sehen! Hoffe, deine Reise ist genauso angenehm, wie es meine war.
PS: Es ist übrigens verdammt heiß hier unten!